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AniCon Labor GmbH ist 150. Mitglied

Die Firma AniCon Labor GmbH aus Höltinghausen ist das 150. Mitglied des Verbundes familienfreundlicher Unternehmen e. V. Oldenburger Münsterland. „Jedes neue Mitglied stärkt unseren Unternehmensverbund und hilft uns, familienfreundliche Arbeitsstrukturen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Region umzusetzen“, erklärte Carsten Groneick, zweiter Vorsitzender des Verbundes familienfreundlicher Unternehmen e. V. am Mittwoch anlässlich der Übergabe der Mitgliedsurkunde an die AniCon-Geschäftsführer Dr. Klaus-Peter Behr, Christoph Ahrens und Martin Liman. „Es freut mich, dass immer mehr Unternehmen die Vorteile einer familienfreundlichen Personalpolitik für sich erkennen. Ein starkes Netzwerk für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stärkt die gesamte Region“, ergänzte Renate Hitz, Geschäftsführerin des Verbundes. Damit könnten neue Fachkräfte gewonnen und an das Unternehmen gebunden werden.

Mit 150 Mitgliedern ist der Verbund familienfreundlicher Unternehmen e. V. Oldenburger Münsterland einer der mitgliedsstärksten von insgesamt 25 überbetrieblichen Verbünden in Niedersachsen. Die Mitglieder setzen sich aus Kommunen, Organisationen und Unternehmen unterschiedlicher Branchen aus den Landkreisen Cloppenburg und Vechta zusammen.

Die Firma AniCon Labor GmbH zählt zu den größten deutschen Dienstleistern im Bereich der Veterinärdiagnostik, Produktion bestandsspezifischer Impfstoffe und Lebensmittelsicherheit. 164 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen zurzeit, davon 123 Frauen. Um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Spagat zwischen Beruf und Familien- bzw. Pflegeaufgaben zu erleichtern, bietet das Unternehmen Teilzeitarbeitsplätze, flexible Arbeitszeitgestaltungen, Zuschüsse zur Kinderbetreuung oder Homeoffice-Arbeitsplätze an. „Grundsätzlich muss immer individuell geschaut werden, wie die private Situation des Arbeitnehmers ist und welche Unterstützungsmöglichkeiten es mit Blick auf den Arbeitsplatz gibt“, erklärt Geschäftsführer Christoph Ahrens. „Ein Mitarbeiter im Labor kann natürlich nicht im Homeoffice arbeiten, aber wir können dann zum Beispiel eine flexible Arbeitszeit anbieten“, fügt er hinzu. Außerdem gehören kostenlose Getränke, Snacks, ein Eintopftag an jedem Mittwoch, betriebliche Altersvorsorge, ein Sommerfest mit Familien oder auch Hundezwinger für die Hunde der Mitarbeiter zum Angebot.

Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind für die Firma AniCon ein wichtiges Instrument bei der Gewinnung und Bindung von Mitarbeitern, denn auch hier ist der Fachkräftemangel zu spüren. „Wir haben in der Vergangenheit schon eng mit dem Verbund familienfreundlicher Unternehmen e. V. zusammengearbeitet, sei es bei Fragen zur Vereinbarkeit oder bei der Vermittlung von Mitarbeiterinnen“, erzählt Barbara Freye, Assistentin der Geschäftsleitung. Zudem setzt das Unternehmen auf die Ausbildung eigener Fachkräfte. So werden zurzeit acht Biologielaborantinnen und -laboranten ausgebildet und erstmals auch eine Kauffrau im Büromanagement. „Als Laborhelferinnen und -helfer stellen wir auch gerne Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger ein, die nach der Familienzeit wieder in den Beruf zurück wollen“, betont Christoph Ahrens und ergänzt: „Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger, die z.B. Haushalt und Kinder managen können, haben auch das organisatorische Grundverständnis in Bezug auf Hygiene, Rezeptur-Verständnis und Verantwortungsbewusstsein, die in einem Labor vorausgesetzt werden.“

Die Mitgliedschaft im Verbund familienfreundlicher Unternehmen e. V. ist für die Geschäftsführer von AniCon ein logischer weiterer Schritt um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erleichtern. Durch die Mitgliedschaft profitieren sie nun von Zuschüssen zu Weiterbildungsmaßnahmen, Angeboten zur Rückkehr in den Beruf sowie von der finanziellen Unterstützung bei der Ferienbetreuung von Kindern.

Text: Martina Böckermann, bk Kommunikation
Foto: AniCon Labor GmbH


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