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Mitarbeiter im Homeoffice wirksam führen

Aktueller hätte das Thema der ersten Online-Veranstaltung des Verbundes familienfreundlicher Unternehmen e. V. am Donnerstagnachmittag nicht sein können. „Führung auf Distanz“ ist seit Einführung von Homeoffice-Arbeitsplätzen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein Thema in vielen Führungsetagen, hat aber durch die Corona-Beschränkungen und die gerade in Kraft getretene Homeoffice-Verordnung des Bundesarbeitsministers eine nie dagewesene Aktualität bekommen. Das spiegelte sich auch in dem großen Interesse an der Online-Veranstaltung wider, die der Verbund familienfreundlicher Unternehmen gemeinsam mit der Wirtschaftlichen Weiterbildung der Uni Vechta organisiert hatte.

Online-Veranstaltung von Verbund familienfreundlicher Unternehmen e. V. und
Uni Vechta zum Thema „Führung auf Distanz“ findet großes Interesse

Aktueller hätte das Thema der ersten Online-Veranstaltung des Verbundes familienfreundlicher Unternehmen e. V. am Donnerstagnachmittag nicht sein können. „Führung auf Distanz“ ist seit Einführung von Homeoffice-Arbeitsplätzen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein Thema in vielen Führungsetagen, hat aber durch die Corona-Beschränkungen und die gerade in Kraft getretene Homeoffice-Verordnung des Bundesarbeitsministers eine nie dagewesene Aktualität bekommen. Das spiegelte sich auch in dem großen Interesse an der Online-Veranstaltung wider, die der Verbund familienfreundlicher Unternehmen gemeinsam mit der Wirtschaftlichen Weiterbildung der Uni Vechta organisiert hatte.
Rund 50 Vertreterinnen und Vertreter aus den Mitgliedsbetrieben des Verbundes nahmen an der virtuellen Veranstaltung teil. „Wir hatten viele Anfragen aus der gesamten Region und darüber hinaus“, erzählt Renate Hitz, Geschäftsführerin des Verbundes und ergänzt: „Die Veranstaltung war aber als exklusives Angebot nur auf unsere Mitgliedsbetriebe beschränkt.“

Die Referenten Ilse Osterfeld und Dr. Andreas Blomenkamp stellten die Herausforderungen,
Risiken, Chancen und Tools für eine erfolgreiche Führung auf Distanz vor. „Die bewusste
Balance zwischen Vertrauen und Kontrolle ist einer der zentralen Punkte“, erklärte Dr.
Blomenkamp. Wichtig sei die regelmäßige Rückkopplung und Kommunikation mit den
Mitarbeitenden im Homeoffice, um sie weiterhin ins Unternehmensgeschehen einzubinden
und Identifikationsverlusten vorzubeugen, wie Ilse Osterfeld betonte. Die beide
Referierenden konnten in ihrem Vortrag ihre jahrelange Erfahrung als Führungskraft und in
der Wirtschaftsmediation einbringen. Neben bewährten Führungsinstrumenten wie Führen
mit Zielen könnten neue Führungstools notwendig sein, erklärten sie. Darin sehen die
Referenten auch die Chancen der Führung auf Distanz, in dem durch die Entwicklung neuer
Führungsmechanismen die eigenen Führungskompetenzen gestärkt werden. Aber auch die
Flexibilisierung der Arbeitszeiten, die Steigerung der Effektivität, die hohe Attraktivität als
Arbeitgeber und eine bessere Work-Life-Balance könnten Chancen der Homeoffice-Arbeit sein.
Die Teilnehmenden erhielten nicht nur umfassende Informationen zum Thema, sondern konnten sich auch aktiv einbringen. So hatten die Organisatoren Online-Befragungen eingebaut und in virtuellen Stehtischrunden konnten sich die Teilnehmer im kleinen Kreis austauschen.

Für den reibungslosen Ablauf der Online-Veranstaltung sorgte Johanna Wohn, Koordinatorin Wissenschaftliche Weiterbildung an der Uni Vechta.
In einem Punkt waren sich Organisatoren und Teilnehmende einig: „Führung auf Distanz funktioniert! Man muss den Mitarbeitenden im Homeoffice aber das Gefühl geben: Auch wenn Du fern bist, bist Du uns doch nah.“