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Unternehmensprogramme und Initiativen

Das Bundesfamilienministerium hat zur Förderung einer familienfreundlichen Arbeitswelt verschiedene Initiativen und Förderprogramme gestartet. Diese umfassen die Schaffung familienfreundlicher Arbeitsbedingungen sowie eine qualitativ gute und bedarfsgerechte Kinderbetreuung, damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gelingt.

 

Initiative "Familienbewusste Arbeitszeiten"

Spielräume in der Gestaltung der Arbeitszeit sind für Eltern entscheidend, um Familie und Beruf miteinander vereinbaren zu können. Mit der Initiative "Familienbewusste Arbeitszeiten" wirbt das Bundesfamilienministerium gemeinsam mit Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften für Arbeitszeitmodelle, die flexibel und familienfreundlich sind. Arbeitgeber werden motiviert und dabei unterstützt, mehr Arbeitszeitmodelle anzubieten, die den Müttern mehr Karrierechancen und Vätern mehr Familienzeit ermöglichen. Die Initiative ist Teil des Unternehmensprogramms "Erfolgsfaktor Familie".

(Quelle: Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend)

 

Unternehmensprogramm "Erfolgsfaktor Familie"

Im Rahmen des Unternehmensprogramms "Erfolgsfaktor Familie" setzt sich das Bundesfamilienministerium gemeinsam mit den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft, Gewerkschaften und großen Stiftungen dafür ein, dass immer mehr Unternehmen den Nutzen von Familienfreundlichkeit erkennen und unterstützt sie bei der Umsetzung. Ziel ist es, Familienfreundlichkeit zu einem Markenzeichen der deutschen Wirtschaft zu machen. Zum Unternehmensprogramm gehört auch der "Unternehmenswettbewerb Erfolgsfaktor Familie", mit dem das Bundesfamilienministerium die familienfreundlichsten Unternehmen Deutschlands auszeichnet.

(Quelle: Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend)

 

Förderprogramm Betriebliche Kinderbetreuung

Mit dem Förderprogramm Betriebliche Kinderbetreuung unterstützt das Bundesfamilienministerium bundesweit Unternehmen bei der Einrichtung betrieblicher Betreuungsplätze. Arbeitgeber erhalten bis zu zwei Jahre lang einen Zuschuss zu den Betriebskosten neu geschaffener Betreuungsplätze für Mitarbeiterkinder unter drei Jahren in Höhe von 400 Euro pro Ganztagsplatz und Monat.

(Quelle: Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend)

 

Lokale Bündnisse für Familie

Ein nachhaltiger Wandel der Gesellschaft hin zu mehr Familienfreundlichkeit kann nur gelingen, wenn alle Verantwortung für den Prozess übernehmen. Darauf beruht das Erfolgsmodell der Lokalen Bündnisse für Familie. Mit dem Ansatz, Partnerinnen und Partner aus vielen gesellschaftlichen Gruppen zusammenzubringen, ist die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ins Leben gerufene Initiative Vorreiter für die Vernetzung und Aktivierung unterschiedlicher Akteure.

(Quelle: Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend)

 

Aktionsprogramm Kindertagespflege

Das Aktionsprogramm Kindertagespflege begleitet und fördert den qualitativen und quantitativen Ausbau der Kindertagespflegebetreuung. Seit April 2009 finanziert der Bund den Ausbau der Kindertagespflege mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds und unterstützt damit die gleichberechtigte Teilhabe beider Elternteile. Die Schaffung neuer Betreuungsplätze erhöht insbesondere für Frauen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Mit dem Fokus auf frühkindliche Bildung setzt das Aktionsprogramm Akzente in der qualitativen Entwicklung dieser familiennahen Betreuungsform.

Mit verschiedenen Förderbausteinen verfolgt das Aktionsprogramm Kindertagespflege das Ziel, die öffentliche Präsenz der Kindertagespflege als gleichwertiges Betreuungsangebot zu stärken, fachliche Standards zu entwickeln, passgenaue Infrastrukturen zu etablieren und damit die Qualität in der Kindertagespflege zu verstetigen.

(Quelle: Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend)

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