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Besserer Einstieg ins Erwerbsleben für zugewanderte Frauen Schwerpunktförderung der Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft wird 2019 und 2020 fortgeführt

Neun Projektträger des Programms „Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft" können in den nächsten zwei Jahren ihre Aktivitäten zur besseren Arbeitsmarktintegration von geflüchteten Frauen fortsetzen. Für ihre zusätzlichen Angebote erhalten die Träger jeweils 70.000 Euro. „Viele der Geflüchteten sind erst jetzt richtig angekommen. Doch gerade Frauen haben wegen ihrer familiären Situation weniger Gelegenheit, regelmäßig an Sprach- und Integrationskursen teilzunehmen", erläutert Niedersachsens Sozial- und Gleichstellungsministerin Reimann. „Deswegen ist es mir wichtig, das frauenspezifische Angebot einer vertrauensvollen Beratung, aber auch die regionale Vernetzung mit Einrichtungen und Betrieben vorzuhalten", so Dr. Carola Reimann. Eine gute Arbeitsstelle erleichtere Frauen durch soziale Kontakte die Integration und bedeute im Idealfall ihre finanzielle Unabhängigkeit. Es gab - und gibt weiterhin - großen Informationsbedarf rund um das Thema Arbeitsaufnahme. Das erfolgreiche Engagement der Koordinierungsstellen vor Ort beinhaltete deswegen beispielsweise die Erstellung von mehrsprachigem Informationsmaterial, Gruppenveranstaltungen und Einzelberatungen, aber auch den Aufbau von Patenschaften und die Sensibilisierung anderer Einrichtungen und Unternehmen. Regionale Fachveranstaltungen schaffen neben Austausch von Wissen und Erfahrungen mehr Bewusstsein für das Thema auch in der Öffentlichkeit.

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